Die Stiftungsgründer: Marta Gisler und Hans Neufeld
Sammlung Gisler
Bereits der Vater von Marta Gisler, ebenfalls Lehrer, war ein
leidenschaftlicher Sammler. Am Anfang standen Steine mit vielfältigen
Farben und Mustern, dann entwickelte sich seine Leidenschaft hin zur
Technik und er interessierte sich zunehmend für Eisenuhren denen er
seine ganze Zuneigung entgegenbrachte. Die selbe Leidenschaft wurde von
ihm auf seine Tochter Marta Gisler übertragen, welche das Erbe über die
Jahre pflegte, erweiterte und so eine beachtliche Sammlung aufbaute.
Sammlung Neufeld In den
60er Jahren lernte Marta Gisler Hans Neufeld kennen, der dieselben
Interessen pflegte. Auch er war ein leidenschaftlicher Uhrensammler. Die
ersten Stücke bekam er von seinem Vater. Er hegte und pflegte sie
bereits als Kind. Seine grosse Freude bestand darin, die Uhren mit
seiner Geschicklichkeit selbst zu reparieren. Kein Aufwand war ihm dafür
zu gross und
manchmal wurden auch die Söhne mit einbezogen, welche auf diesem Weg die
Uhren kennen lernten.
Die Idee In Marta Gisler
fand Hans Neufeld eine ebenbürtige Kennerin antiker Uhren und man
erfreute sich der gemeinsamen Leidenschaft. Die beiden hatten eine Idee:
Sie wollten ihre Sammlungen der Oeffentlichkeit zugänglich machen und
Uhrenliebhaber sollten ihre Freude mit ihnen teilen können. So gründeten
sie im Jahre 2003 die Stiftung “Uhrensammlung Hans Neufeld und Marta
Gisler“.
Leider durfte Hans
Neufeld die Museumseröffnung nicht mehr erleben. Er verstarb an einem
Herzversagen hier an der Röslistrasse inmitten seiner geliebten Uhren.
Seine Söhne Peter und Ronald sowie Marta Gisler, die über der Ausstellung lebt, vollendeten mit grosser
Unterstützung der Firma “Zeit Zone Zürich” gemeinsam das Museum.